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Kriegshäuptling

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Der Kriegshäuptling ist der militärische Anführer der Horde, der dem Hochkönig also dem obersten Befehlshaber der Allianz gleicht. Während der Clankämpfe der Orcs nach dem Untergang der Draenei ging dieser Rang verloren, bis Gul'dan wieder an die Macht kam und den Kriegshäuptling als Marionette verwendete, die die Horde steuern sollte. Auf Draenor nahm Ner'zhul, nach dem klar wurde, dass Gul'dan nicht mehr heimkommen würde, diesen Posten ein. Heute ist der Kriegshäuptling kein rein militärischer Posten mehr.

Kriegshäuptlinge der HordeBearbeiten

  • Schwarzfaust: Der Häuptling des Schwarzfelsclans wurde während des Aufstiegs der Horde von Gul'dan auf diesen Posten gesetzt. Der arrogante wie naive aber taktisch brilliante Orc sollte als Marionette Gul'dans die Horde führen. Nach dem ersten Krieg wurde der Eroberer von Sturmwind von Orgrim Schicksalshammer getötet.
  • Orgrim Schicksalshammer: Nach Schwarzfausts' Tod und dem Ende des Schattenrats unterwarf er Gul'dan und wurde zum alleinherrschenden Anführer. Er führte die Hordemach Lordaeron, wo er gegen die Allianz kämpfte .Doch um Gul'dans Verrat zu sühnen und seine Rachedurst zu stillen, opferte er den Sieg über die Allianz, indem er den Hexenmeister verfolgen ließ. Orgrim Schicksalshammer wurde nach seiner Niederlage von Turalyon gefangen genommen. Nach seiner Flucht traf er auf Thrall und organisierte mit ihm die Befreiung der Internierungslager. Als er nach einer schweren Kampfverletzung im Sterben lag, ernannte er Thrall zu seinem Nachfolger.
  • Ner'zhul: Von Draenor aus versuchte der einst mächtigste Schamane der Horde Portale in andere Welten zu öffnen um diese von der Horde erobern zu lassen. Doch die Expedition der Allianz konnte diese Aktion nicht zulassen und stellte ihm nach. Er floh in eine unbekannte Welt, wo ihn Kil'jaeden erwartete und in den Lichkönig verwandelte.
  • Thrall: Der junge Frostwolf führte sein Volk wieder auf das Erbe der Schamanen zurück. Im dritten Krieg konnte er unter heftigsten Verlusten in Kalimdor Seite an Seite mit Jaina Prachtmeer von der Allianz und den Nachtelfen die brennende Legion am Berg Hyjal schlagen. Da er unter Menschen aufwuchs und sie gut kannte, sinnte es ihm nach Frieden mit der Allianz, was ihm viele Kritiker bei der Horde einbrachte. Er gründete das Königreich Durotar und die Festungsstadt Orgrimmar. Nach dem Sieg über den Lichkönig und den ersten Vorboten des Cataclysmus wollte er von den Schamanen im Nagrand lernen. Er machte Garrosh Höllschrei zu seinem Nachfolger.
  • Garrosh Höllschrei: Der Sohn des Kriegshelden Grom Höllschrei und Oberbefehlshaber der Nordendtruppen wurde von Thrall ins Amt erhoben, da dieser bei den Mitgliedern der Horde hohes Ansehen genoss. Doch seine Macht bröckelte wie der Wiederstand vom ersten Tag an wuchs: Garrosh tötete Cairne Bluthuf in einem von Magatha Grimmtotem manipulierten Mak'gora, verwandelte Orgrimmar in ein Sinnbild der dämonischen Horde, führte Krieg gegen die Allianz und lies die Nicht-Orcs wissen, dass er sie für minderwertig hielt. Da nach mehreren Jahren Krieg noch immer kein Sieg abzusehen war, wendete sich Garrosh der von ihm bewunderten grausamen Magie der Mogu zu. Er absorbierte die Macht der Götterglocke und schändete das Tal der ewigen Blüten. Paranoid und von Stolz übermannt verschanzte er sich mit seiner "wahren Horde" in Orgrimmar, wo ihn Vol'jins Rebellenarmee und Allianztruppen stellten. Nach seiner Niederlage sollte ihm in Pandaria der Prozess gemacht werden, jedoch floh er direkt vor der Urteilsverkündung in die Vergangenheit eines alternativen Draenors, wo er die Eiserne Horde gründete.
  • Vol'jin: Der erste nichtorcische Kriegshäuptling und Dunkelspeertroll hat die Horde in ihren dunkelsten Zeiten zusammengehalten und gegen den Verräter Garrosh geführt. Daher hat Thrall ihn zum neuen Kriegshäuptling erklärt, was die Anfüher der Horde beinahe einstimmig angenommen haben. Varian Wrynn erklärte ihm gegenüber den Krieg für beendet. Vol'jin konnte sein taktisches Geschick schon während des Kampfes um Unterstadt und der Rückeroberung der Echo-Inseln unter Beweis stellen.

Weitere KriegshäuptlingeBearbeiten

So wie sich zahlreiche Horden gebildet haben, sah sich deren jeweiliger Anführer immer als "wahrer" Kriegshäuptling. Doch dieser wurde weder von Horde noch von Allianz oder anderen großen Fraktionen anerkannt. DIe meisten dieser Kriegshäuptlinge sind getötet worden.

  • Rend Schwarzfaust, Sohn von Schwarzfaust, Kriegshäuptling der dunklen Horde
  • Kargath Messerfaust, Legendärer Kriegsheld der Horde, der sich Illidan anschloss und zum Höllenorc wurde, Kriegshäuptling der Höllenhorde
  • Mor'ghor, Kriegshäuptling des Drachenmalclans, später ermordet als er sich Garrosh Höllschreis Truppen in den Weg stellte
  • Grommash Höllschrei: Die alternative Version von Grom Höllschrei herrscht über die Eiserne Horde

AufgabenBearbeiten

Der Kriegshäuptling ist der unangefochtene Herrscher der Horde. Er residiert von Beratern und Botschaftern umgeben in Orgrimmar. Ihm untersteht das Hordenmilitär, ihm fällt aber auch die Aufgabe zu die Gebiete der Mitgliedsvölkern vor ihren Feinden zu beschützen. Er hat das letzte Wort, wenn es darum geht neue Mitglieder in die Horde aufzunehmen.

Alle Mitglieder der Horde haben einen Blutschwur auf den Kriegshäuptling geschworen. Sie müssen kommen und kämpfen, wenn der Kriegshäuptling ihren Beistand fordert.

Der Kriegshäuptling kann seinen Titel aufgeben und einen Nachfolger bestimmen. Oder er wird in einem Mak'gora herausgefordert. In diesen rituellen Zweikampf kann der Herausforderer seine Entschlossenheit und kämpferisches Geschick zeigen, doch es erfordert auch diplomatische Fähigkeiten und das Wissen um die Kulturen und Gemüter der Mitglieder Horde.

Ferner obliegt dem Kriegshäuptling offiziell die Freigabe und der Einsatz der neuen Seuche der Verlassenen. Tatsächlich sieht Sylvanas Windläufer das etwas anders.

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