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Kel'Thuzad

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Kel´Thuzad war der Gründer des Kults der Verdammten, einer der größten Agenten des Lichkönigs und verantwortlich für die Verbreitung der Seuche
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in Lordaeron. Früher ein Magier der Kirin Tor, wurde er unter den Einfluss des damaligen Lichkönigs (Ner'zhul) gebracht. Nachdem er die Seuche nach Lordaeron gebracht hatte, wurde er von Arthas getötet, später als Lich, vom mittlerweile zum Todesritter gewordenen Arthas wiederbelebt um Archimonde nach Azeroth zu beschwören. Nach Arthas Abreise nach Nordend blieb er als Kommandant der Geißel in seiner Nekropole "Naxxramas" zurück.

Kel´Thuzad taucht in Warcraft 3 als Held der untoten Kampagne auf, in World of Warcraft als Endgegner der im Patch 1.11 implentierten Raidinstanz Naxxramas. Er erschien wieder in der überarbeiteten Level 80 version von Naxxramas mit Patch 3.0. Er kann als Magier der Kirin Tor im Vorgebirge des alten Hügellands in den Höhlen der Zeit gesehen werden.

Im Auftrag des LichkönigsBearbeiten

Kel'Thuzad war in frühen Jahren ein überaus begabter und angesehener Erzmagier der Kirin Tor im Hohen Rat von Dalaran und ein enger Freund von Erzmagier Antonidas.

Gegen die Interessen der Kirin Tor und des Hohen Rates von Dalaran studierte Kel'Thuzad im Geheimen die verbotene Kunst der Nekromantie. Hierdurch wurde Kel'Thuzad immer mehr zum Außenseiter, da er sein Studium der Nekromantie unter strengster Geheimhaltung praktizierte.

Doch Kel'Thuzad's Treiben blieb nicht unentdeckt. Im fernen Land Nordend wusste ein Individuum ganz genau über seine Tätigkeiten bescheid.

Ner'zhul, der Lichkönig.

Ner'zhul nahm telepathisch Kontakt zu Kel'Thuzad auf, und bestellte diesen nach Eiskrone - der Residenz des Lichkönigs. Kel'Thuzad kehrte den Kirin Tor den Rücken zu und lagerte sein gesamtes Vermögen ein. Einige Tage darauf machte er sich auf den Weg ins eisige Land Nordend, und seine Gier nach Wissen und Macht endlich stillen zu können.

Er durchstreifte die frostigen Ebenen des kalten Landes und betrat das einstige Königreich Azjol'Nerub. Mit einem riesigen Schock musste Kel'Thuzad feststellen, welche zerstörerische Macht der Lichkönig aufbot. In diesem Moment, eingeschüchtert von der unglaublichen Verwüstung von Azjol'Nerub, wusste Kel'Thuzad, dass eine Allianz mit dem Lichkönig für ihn nur von Vorteil sein könne.

Aber er täuschte sich.

Als er nach einigen Tagen endlich den Eiskronegletscher erreichte, war er überrascht, dass die Diener des Lichkönigs ihn ungehindert passieren ließen. Erst erstaunt und fasziniert von den "unsterblichen" Untoten, wandelte sich dies nur wenig später in Wahnsinn und Angst. Kel'Thuzad war überwältigt von den Kreaturen, die sich ihm aufboten. Zombies, Ghule, Skelette und riesige, aus den Leichenteilen hunderter Verstorbener zusammgeflickte "Monstrositäten". Kel'Thuzad konnte nicht mehr. Er musste weg. Sofort.

Er benutzte einen Teleportationszauber, um sich aus dem inneren des Eiskronegletschers in Sicherheit zu bringen. Doch er unterschätzte die Diener des Lichkönigs. In nur wenigen Stunden hatten sie Kel'Thuzad's Spur verfolgt und den Erzmagier gefangen genommen.

Ob freiwillig, oder unfreiwillig. Kel'Thuzad war dazu bestimmt, Ner'zhul zu treffen. So hatte es der Lichkönig geplant.

Kel'Thuzad wehrte sich mit aller Macht gegen seine Peiniger. Doch seine Magie war im Angesicht der unglaublichen Horden an Untoten zu schwach, als das er etwas ausrichten konnte. So blieb ihm nichts anderes übrig, als Gehorsam zu leisten, und zu folgen.

Am höchsten Punkt der Eiskrone konnte er seinen Augen nicht trauen. Er stand vor einem riesigen Kristall aus klarem Eis, fast wie ein Diamant. In seinem Inneren eingeschlossen, fand er eine schwarze Rüstung. War dies wahrhaftig der mächtige Lichkönig? Körperlos, und eingesperrt in einem Gefängnis aus Eis?

Seine Zweifel verflogen schnell, als die Kraft von Ner'zhul's Willen Kel Thuzad zu Boden riss. Eine solche Macht hatte Kel'Thuzad noch nie gespürt. Nichtmal Antonidas, der mächtigste Erzmagier der Kirin Tor, hatte eine derart starke Zauberkraft.

Im Angesicht des Todes schloss Kel'Thuzad einen Pakt mit Ner'zhul. Der Lichkönig bot dem Magier unbegrenzte Macht und Unsterblichkeit. Dazu musste Kel'Thuzad lediglich einen für jemanden in seiner Position, und im Besitz solch hoher finanzieller Mittel, einfachen Auftrag erfüllen.

Die Gründung einer Religion, um Ner'zhul anzubeten. Mit diesem Auftrag schickte er Kel'Thuzad zurück nach Lordaeron, dem Königreich der Menschen.

Hier angekommen, begann Kel'Thuzad mit seinem hinterlassenem Vermögen den "Kult der Verdammten" aufzubauen. Er war ziemlich erfolgreich, Menschen, vom Glauben an das Licht zum Glauben an Ner'zhul zu konvertieren. Die Regierung Lordaeron's sollte hiervon Nichts mitbekommen, was in erster Zeit auch gelang. In den Monaten wurde der Kult der Verdammten immer mächtiger und größer.

In diesem Moment kam der Befehl von Ner'zhul, den Angriff auf die Zivilisation der Menschen zu starten. Er schloss seine Seuchenenergien in Artefakte die er selbst Seuchenkessel nannte, und lies Kel'Thuzad jene nach Lordaeron bringen. Nachdem die ersten Nachrichten der Seuche verbreitet waren, dauerte es nicht mehr lange bis die ersten Parteien anfingen die Seuche zu untersuchen. Die Paladine vom Orden der silbernen Hand schickten Arthas Menethil, den Sohn von König Terenas Menethil II, und Prinz von Lordaeron. Vom Orden der Kirin Tor wurde Magierin Jaina Proudmoore, die Tochter von Admiral Daelin Proudmoore, entsandt.

Kel'Thuzad machte sich auf nach Andorhal, die Kornkammer Lordaerons. Die hier verseuchten Getreidelieferungen würden bis nach Stratholme reichen, was die Armee des Lichkönigs sehr stärken würde. Jedoch traf Kel'Thuzad vor der Beendigung seiner Pläne auf Arthas und Jaina. Im Kampf unterlag er diesen. Unbekümmert von seiner eigenen Schwäche und im tiefen Vertrauen an den Plan des Lichkönigs erzählte er Arthas vom Schreckenslord Mal'Ganis, dem er diente. Dann starb Kel'Thuzad.

Ner'zhul's Champion Bearbeiten

Nach Kel'Thuzads Ableben verfolgten Arthas und Jaina Mal'Ganis Spur nach Stratholme. Hier angekommen trafen sie auf Uther Lightbringer, den mächtigsten Paladin des Ordens der silbernen Hand. Arthas musste mit Entsetzen festellen, dass die Seuche des Untodes bereits ihren Weg bis nach Stratholme gefunden hatte, und die Menschen ihr erlagen, um später als untote Diener des Lichkönigs wieder zu erwachen.

Arthas befahl den Genozid von Stratholme. Uther Lightbringer konnte nicht glauben was er hören musste. Arthas, ein Paladin, und sein Lehrling, befahl ihm die Menschen einer ganzen Stadt auszurotten. Diesen Befehl konnte Uther nicht ausführen. Er bekräftigte, dass Arthas noch kein König war, und selbst wenn, er diesen Befehl nicht ausführen würde. In Arthas' Besessenheit, sein Volk zu retten, sah er dies als Hochverrat an und entließ Uther und seine Paladine aus seinen Diensten. Uther und seine Paladine, und auch Jaina Proudmoore verließen daraufhin Arthas' Streitmacht, und überließen Stratholme's Schicksal Arthas.

In der nachfolgenden Schlacht um Stratholme wurde von Arthas Menethil die gesamte Bevölkerung der Stadt vernichtet. Am Ende der Schlacht traf er auf Mal'Ganis, welcher Arthas erzählte, dass sich im kalten Land Nordend entscheiden würde, wie das Schicksal der Menschheit ausginge. Mit diesen letzten Worten verschwand der Schreckenslord, und Arthas Stand vor einem Scherbenhaufen. Die Ausrottung Stratholme's war völlig umsonst gewesen. Er konnte dem Schreckenslord nicht die Stirn bieten. Aber sein Ziel hatte er immernoch vor Augen. Und nun brannte es in seinem Herzen stärker als je zuvor. Die Gier, der Durst... nach Rache.

Arthas und seine Streitmacht machte sich auf den Weg ins eisige Land Nordend. Hier traf er auf den Bergkönig Muradin Bronzebeard, einen alten Freund des Königshauses und Arthas'. Muradin und seine zwergischen Gefolgsleute waren eingekesselt und ständigen Angriffen durch die untoten Diener Mal'Ganis' ausgesetzt. Für Muradin war Arthas' Eintreffen scheinbar die Rettung.

Die Verbündeten bekämpften gemeinsam die schier endlosen Horden der Untoten. Wieder und wieder wurden sie in blutige Kämpfe verwickelt, und mit jedem Mann, den sie verloren, wuchs die Zahl der untoten Streitkräfte. Muradin teilte Arthas den Grund für seinen Aufenthalt in Nordend mit. Er war auf der Suche nach einem uralten Artefakt, einer Waffe, die den Namen Frostmourne trägt.

Auf Geheiß von Uther Lightbringer, ließ König Terenas Menethil II die Truppen von Arthas zurückbeordern. Arthas' Rache stand vor dem Aus. Er heuerte Söldner an, die gemeinsam mit ihm die Schiffe der Expedition verbrannten. Danach verriet Arthas die Söldner, die sein Leben für ihn gaben, und ließ alle von ihnen hinrichten.

Die Angriffe durch Mal'Ganis' Untote wurden immer stärker, und kamen in immer kleiner werdenden Abständen. Arthas und Muradin wussten, dass sie nicht mehr lange durchhalten würden. Außerdem traute Muradin Arthas nicht mehr, nachdem er gesehen hatte, wie weit Arthas für seine Rache geht. Arthas war besessen, und drang Muradin dazu, gemeinsam mit ihm nach der Waffe Frostgram zu suchen. Muradin willigte ein, und sie machten sich gemeinsam auf die Suche.

Nach einer schon relativ kurzen Zeit hatte ihre Suche scheinbar ein Ende. Sie erreichten eine Höhle inmitten der verschneiten Ebenen des Landes. Jedoch waren sie nicht alleine. Vor der Höhle stand eine Schaar an Todesgeistern, geführt von einem riesigen Eisgeist, der sich selbst als Wächter der Höhle sah. Arthas ignorierte die Warnung des Wächters, und erschlug ihn und seine Geister. Daraufhin betraten sie die Höhle. Vor ihnen war nun ein riesiger kristalliner Eisblock, in dessen Mitte gesuchtes Artefakt verborgen war. Doch Muradin wurde skeptisch. So sah er sich zuerst die Inschrift, die den Sockel des Schwertes verzierte, an:

"Wer diese Klinge nimmt, wird ewige Macht erlangen. So wie die Klinge Fleisch verbrennt, versengt die Macht die Seele."

Wiedereinmal warnte Muradin Arthas, die Klinge sei verflucht. Trotzdessen näherte sich Arthas dem Schwert, worauf der Eiskristall zerbarst, und Geschosse aus Eis Muradin niederschlugen so dass er wie tot da lag und so später von anderen gefunden wurde.

Mit seiner neuen Macht in der Hand, bewegte Arthas seine Truppen in Richtung Mal'Ganis Hauptstreitmacht. Selbst das größte Aufgebot der Untoten konnte Frostmourne nicht die Stirn bieten. Arthas war unaufhaltsam. So vernichtete er die Hauptstreitmacht von Mal'Ganis, und stand letzten Endes dem Schreckenslord selbst gegenüber.

Mal'Ganis schien nicht überrascht, welche Macht Arthas erlangt hatte. Arthas erzählte ihm, dass er nurnoch von der Stimme Frostmourne's geleitet wird. Mal'Ganis wusste, dass die Stimme, die zu Arthas sprach nur der Lichkönig selbst sein könne. Als der Schreckenslord ihn daraufhin fragte, was die Stimme zu ihm sagt, bekommt er eine Antwort, die er nie erwartet hätte:

"Das die Zeit für meine Rache gekommen ist!"

Mit diesen Worten tötete Arthas Mal'Ganis. Seine Rache war nun vollendet.

In den nächsten Tagen durchstreifte Arthas die eisigen Weiten Nordends. Geplagt von der Stimme des Lichkönigs verlor Arthas auch den letzten Rest seines Verstandes. Er machte sich auf den Heimweg. Nach Lordaeron, um seinen Lohn einzufordern.

In Lordaeron angekommen, wurde Arthas gefeiert wie ein Held. Er hatte die Geißel ausgemerzt. Doch Arthas scherte sich nicht länger um die belange der Menschen. Er ging auf direktem Wege zum Thronsaal von Lordaeron, zum Sitz seines Vaters. Er tötete seinen Vater, und sprach folgende Worte:

"Dies Reich wird fallen! Und aus der Asche entsteht eine neue Ordnung, die die Welt im Grund erbeben lassen soll!"

Der Aufstieg der VerdammtenBearbeiten

Nachdem Arthas den letzten Funken Menschlichkeit verloren, und das Königreich Lordaeron ins die Verdammnis gestürzt hatte, traf er erneut auf einen Schreckenslord. Der große Nathrezim, stellte sich ihm als Tichondrius vor, und erklärte Arthas, dass er wie Mal'Ganis vom Volk der Nathrezim war. Im Dienste der Brennenden Legion.

Arthas erhielt sogleich einen neuen Auftrag von Tichondrius. Im Namen des Lichkönigs sollte er nun den Kult der Verdammten wieder aufbauen. Dazu schaarte Arthas, nun der erste Todesritter des Lichkönigs, die Geißel der Untoten um sich, die er zuvor geschworen hatte zu vernichten. Seine Reise führte ihn abermals nach Andorhal. Hier ruhten die Überreste des durch seine Hand vernichteten Totenbeschwörers Kel'Thuzad.

Da dessen Leichnam stark verwest war, brauchte Arthas eine spezielle Urne, die im Besitz der Paladine der Silberhand war. Er vernichtete mit der Macht der Geißel und Frostmourne die großen Anführer der Silberhand und seinen einstigen Mentor Uther Lichtbringer. Die Überreste von Kel'Thuzad wurden nun in besagter Urne, in der zuvor die Asche von Terenas Menethil II aufgebahrt wurden, verwahrt. Tichondrius lobte Arthas für seine gute Arbeit und sagte ihm, sein nächstes Ziel sei das Königreich Quel'Thalas. Der Sonnenbrunnen der Hochelfen sei die einzige Energiequelle in Azeroth, die den Totenbeschwörer Kel'Thuzad jetzt noch wiederbeleben könne.

Aber Kel'Thuzad war mehr als nur ein Leichnam. Sein Geist begleitete Arthas, denn noch immer war seine Seele an den Pakt mit dem Lichkönig gebunden. Und er warnte den Todesritter vor den Schreckenslords. Sie seien die Wächter des Lichkönigs. Die genaue Bedeutung jenes Satzes würde Kel'Thuzad ihm erklären, sobald er wieder auf Erden wandle.

Arthas, Kel'Thuzad und die Geißel der Untoten fielen nun in das Reich der Hochelfen, Quel'Thalas ein. Die Hochelfen hatten trotz ihrer Hinterhalte und starken Vorteilen in den Wäldern, unter dem Kommando von Sylvanas Windrunner, nicht den Hauch einer Chance. Arthas Streitkräfte waren zahlenmäßig weit überlegen, und mit jedem getöteten Hochelfen wuchs ihre Zahl.

In der letzten Schlacht um Silvermoon, der Hauptstadt der Hochelfen, unterlag Sylvanas schließlich der ungeheuren Macht von Arthas, dem Todesritter. Doch Arthas gönnte ihr den Frieden des Todes nicht, entgegen ihrem Flehen nach einem sauberen Tod verwandelte Arthas die sterbende Hochelfin in eine zum untod verdammte Banshee. Sie solle bis in alle Ewigkeit dafür büßen, dass sie sich ihm in den Weg gestellt hat.

Ohne die taktischen Anweisungen ihrer obersten Generälin hatten die Waldläufer von Silvermoon schon bald ihre Stellungen verloren, und Arthas erreichte letztendlich den magischen Sonnenbrunnen, der den Hochelfen ihre unsterbliche Macht verleiht. Vor dem Sonnenbrunnen verkündete er laut seinen Sieg:

"Bürger von Silvermoon. Ich habe euch hinreichend Gelegenheit zur Kapitulation gegeben, doch ihr habt euch geweigert. Somit bringt der heutige Tag das Ende eures Volkes, und seines alten Erbes. Der Tod selbst kommt und fordert das hohe Heim der Elfen!"

Und nun machte auch der Lichkönig sein Versprechen an Kel'Thuzad wahr. Er wurde wiedergeboren. Als unsterblicher Lich. Auch offenbarte der Lich Arthas nun die Pläne von Ner'zhul. Kel'Thuzad hatte von Anfang an, als er Arthas zum ersten mal gegenüberstand gewusst, wie ihre Begegnung enden würde. Der Lichkönig hatte es so gewollt. Kel'Thuzad musste durch Arthas' Hand sterben. Auch sollte er Arthas durch Mal'Ganis nach Nordend locken, damit er dort die Waffe Frostmourne an sich nehmen, und in den Dienst des Lichkönigs treten konnte. Ner'zhul entschied schon lange vor Ausbruch der Geißel, dass Arthas sein Champion sein sollte. Der Lich offenbarte Arthas, dass die Schreckenslords die Agenten der dämonischen Lords der Brennenden Legion seien, die ihren Meister, den Lichkönig, erschaffen haben. Die Brennende Legion hat neben der ihren, zahllose andere Welten erobert und versklavt, und der Lichkönig war nur ein Werkzeug, um ihnen den Weg in diese neue Welt zu ebnen. Die Seuche von Lordaeron, die eisigen weiten Nordends, die Vernichtung seines ehemaligen Königreichs und das Massaker der Hochelfen war nur die Vorbereitung auf eine gigantische dämonische Invasion. Die erste Phase des Plans des Lichkönigs war beendet, die Geißel wurde geschaffen um die sterblichen Völker Azeroth's zu vernichten, die sich der Ankunft der Legion in den Weg stellen könnte. Nun konnte die zweite Phase beginnen. Die Herbeirufung des Dämonenlords Archimonde.

Dazu nahm Kel'Thuzad durch ein Dämonentor der Orcs des Blackrock-Clans kontakt zu Archimonde auf. Dieser sagte ihm, dass nur die Magie des letzten Wächters, Medivh, stark genug wäre um ihn in ihre Welt zu bringen. Kel'Thuzad wusste, was zu tun war. Jenes Buch befand sich in der Bibliothek von Dalaran. Seiner einstigen Heimat.

Arthas und Kel'Thuzad fielen mit einer gewaltigen Armee in Dalaran ein. Antonidas, Kel'Thuzads ehemaliger Freund und Erzmagier der Kirin Tor, versuchte mit all seiner Macht und der Hilfe seiner Ordensmitglieder durch eine Aura, die Untote vernichtet, die Geißel aufzuhalten. Jedoch war dies ein Fehlschlag, und er erlag im Kampf dem Todesritter Arthas Menethil.

Im Besitz des Zauberbuches von Medivh machte sich Kel'Thuzad sogleich an die Arbeit, den Dämonenlord nach Azeroth zu bringen. Nach einem langen Ritual, dass der Lich abhielt, erschien nun Archimonde, der General der Brennenden Legion. Archimonde entließ Arthas und Kel'Thuzad aus seinen Diensten, und übertrug seinen Schreckenslords die Kontrolle über die Geißel. Der Lichkönig wurde nicht länger gebraucht.

Arthas war fassungslos. Er konnte nicht glauben, dass er nun, nach all der Anstrengung und Strapazen, nichtmehr benötigt wurde. Kel'Thuzad jedoch blieb ruhig und bedacht. Er erklärte dem Todesritter, dass dies nicht das Ende sei. Das alles habe der Lichkönig schon seit langer Zeit gewusst.

"Ihr werdet noch eine Rolle in seinem Meisterplan spielen, Todesritter." - Kel'Thuzad zu Arthas

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