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Activision Blizzard

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Activision Blizzard
(ehemals Blizzard Entertaiment) ist ein US-amerikanischer Computer- und Videospielentwickler, ansässig in Irvine, Kalifornien. Gegründet wurde Blizzard Entertainment 1991 von Michael Morhaime, Frank Pearce und Allen Adham unter dem Namen Silicon & Synapse. Blizzard Entertainment gehört zu den bekanntesten, größten und erfolgreichsten Entwicklungsstudios der Welt.


Geschichte Bearbeiten

Die ersten Spiele von Blizzard, The Lost Vikings und Rock & Roll Racing (veröffentlicht von Interplay Productions) erschienen Anfang der 1990er Jahre. 1994 wurde Blizzard von dem Zwischenhändler Davidson & Associates für weniger als 10 Millionen US-Dollar aufgekauft. Kurze Zeit danach schaffte Blizzard seinen Durchbruch mit dem Spiel Warcraft. Blizzards Forschungs- und Entwicklungsabteilung besteht aus mehr als 150 Entwicklern, Produzenten, Programmierern, Künstlern und Soundtechnikern.


Blizzard hat viele Male den Besitzer gewechselt: Davidson & Associates wurde 1996 von CUC aufgekauft; dann schloss sich CUC mit der HFS Corporation zusammen, um 1997 das neue Unternehmen Cendant Software zu bilden. Nach einem massiven Buchhaltungsskandal im Jahre 1998 verkaufte Cendant seine Softwaresparte – einschließlich Blizzard – an den französischen Verlag Havas. Im selben Jahr noch wurde Havas von damals Vivendi Universal aufgekauft, das mittlerweile unter Vivendi firmiert. Blizzard ist nun ein Teil von Vivendi Games, bzw. ab 2008 von Activision Blizzard.

Bill Roper, Chefentwickler von Diablo, Diablo 2 und dessen Erweiterung, verließ Blizzard im Jahre 2003. Acht Blizzard-Angestellte folgten ihm zur neu gegründeten Spieleschmiede Flagship Studios. Grund waren Unstimmigkeiten mit dem Management von Vivendi.

Zunehmend wehrten sich auch Benutzer gegen die Firmenpolitik, z. B. aufgrund des Verbotes von alternativen Battle.net-Servern oder wegen des Einsatzes von Spyware seitens Blizzards. Trotz dieser Maßnahme werden regelmäßig, am sogenannten „Judgement Day“, tausende Benutzerkonten wegen Verstößen gegen den Endbenutzer-Lizenzvertrag gesperrt.

Mit StarCraft schuf Blizzard eines der meistverkauften Echtzeit-Strategiespiele der Welt. Den bisher letzten großen Erfolg feierte Blizzard mit dem in Europa Anfang 2005 erschienenen World of Warcraft, von dem weltweit bereits mehr als 10 Millionen aktive Benutzerkonten vorhanden sind. Blizzard ist neben seinen Spielen auch durch den kostenlosen Dienst Battle.net bekannt geworden. Auch den Rekord für das an einem Tag meistverkaufte Spiel hält Blizzard, so wurden am ersten Verkaufstag der World-of-Warcraft-Erweiterung The Burning Crusade über 2,4 Millionen Exemplare verkauft. Im Vergleich: Beim erfolgreichsten Spiel, das nicht von Blizzard stammt, wurden nicht einmal im ganzen ersten Monat so viele Exemplare verkauft.

2007 gab Blizzard in Südkorea bekannt, dass sie an einem Nachfolger von StarCraft arbeiten. Außerdem arbeitet Blizzard neben StarCraft 2 an der zweiten World-of-Warcraft-Erweiterung, Wrath of the Lich King, und einem bisher noch unbekannten Spiel, das unter dem Namen "Projekt: Hydra" erstellt wird.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel „Blizzard Entertainment“ aus der freien Enzyklopädie Wikipedia in der Version vom 17. März 2008 (Permanentlink) und steht unter der Creative Commons Attribution/Share-Alike Lizenz, siehe dazu die Nutzungsbedingungen! In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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